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 Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Do 28 Okt 2010 - 12:26

noch eine Futterexpertin,

@Danny
ich übertreibe nicht, du hast dich schon tief genug damit befasst und ich bin beeindruckt, echt.

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Dany

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Fr 29 Okt 2010 - 0:23

ja, Orijen ist auch ganz okay. Real Nature ist zwar ein kaltgepreßtes Futter, hat aber Zucker drin (ich glaube Rübenfasern sind das bei RN, ein Abfallprodukt aus der Zuckerproduktion, wenn ich das noch richtig im Kopf habe). Sandy, Du hast schon viel gelernt hier. Very Happy

Ich war heute mit einer Arbeitskollegin in der Mittagspause im Aldi und hab' das Futter angeschaut. die Zusammensetzung ist wie folgt:

Getreide
Fleisch
Tierische Nebenerzeugnisse (mind. 20 % Geflügel)
Öl
Fett
Pflanzliche Nebenerzeugnisse (mit Inulin)
Fisch
Fischnebenerzeugnisse
Hefe
Gemüse
Mineralstoffe

Also Getreide an erster Stelle und Fleisch an zweiter Stelle ist eigentlich, wenigstens für mich persönlich, schon ein Ausschlußkriterium. Getreide verliert mit der Trocknung etwa 10-15% seiner Masse, Fleisch ca. 80%. Das bedeutet, wenn ich in der Frischmasse von 1000 gr, nur mal um eine Zahl zu nennen, 600 gr. Getreide und 400 gr. Fleisch hätte und diesen 1000 gr. nun das Wasser entziehe, bleiben 510 gr. Getreide (ich hab 15% gerechnet) und 80 gr. Fleisch. Jetzt ist es nicht mehr schwer zu erkennen, wie hoch der Getreideanteil in den fertigen Pellets in Wirklichkeit ist.

Nun zu den Nebenerzeugnissen, hierzu zitiere ich mal von der Seite Hund und Futter (ist übrigens eine interessante HP, der Link steht weiter unten unter Quelle), wie die 20% Geflügel in diesen Nebenerzeugnissen aussehen könnten, mag sich jeder selbst vorstellen.
Zitat :
Nebenerzeugnisse sind alle Produkte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.
Die wundervolle Welt der Nebenerzeugnisse ist schwierig zu durchschauen, und da in Nebenprodukten keine Nährstoffe enthalten sind, die nicht auch von anderen Komponenten geliefert werden könnten, sollte im Zweifelsfall von Futtern mit undefinierten Nebenerzeugnissen abgesehen werden.

Per definitionem sind tierische Nebenerzeugnisse: Erzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere. Also Schlachtabfälle.
Schlachttiere werden nach geltendem Recht in "Fleisch", also alle Teile, die für den menschlichem Verzehr geeignet sind, und "tierische Nebenerzeugnisse" unterteilt.
Die Nebenprodukte ihrerseits werden nochmals in drei Kategorien unterteilt. Material der Kategorie 3 darf in Tierfutter verarbeitet werden. Hierzu zählen z.B. Häute, Hufe, Blut, Federn, Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen und Tiermehl, wobei Letzteres als Versteck für Schlimmeres dienen kann.
Futter, bei dem enthaltene Nebenerzeugnisse nicht zu 100% offen deklariert werden, muss als minderwertig eingestuft werden.

Findige Futtermittelhersteller setzten einst die Mär vom Wolf, der sich zuerst auf den Beutetiermagen stürze, in die Welt. Tatsächlich werden lediglich die Mägen von Kleinstbeutetieren mitgefressen, ohne Nahrungsknappheit werden die Mägen größerer Beutetiere nicht einmal angenagt.
Dennoch hält sich diese Geschichte zur Rechtfertigung der Beifügung von Nebenerzeugnissen und teilweise sogar eines hohen Anteils pflanzlicher Komponenten am Gesamtfutter hartnäckig.

Unter den pflanzlichen Nebenprodukten ist ausschließlich minderwertiges Material zu finden. Hierzu zählen z.B. Melasse, Erdnussschalen und Rübenschnitzel.

Nebenerzeugnisse sind meist in Futtersorten derjenigen Hersteller zu finden, die einem großen Lebensmittelkonzern angehören und Tierfutterherstellung als Abfallverwertung betreiben, es lohnt sich also immer, einen Blick hinter den Markennamen zu werfen. Quelle

Und der Rest Öl, Fett, Fisch (so weit hinten ist die Menge vernachlässigbar, ebenso wie beim Gemüse), Hefe, Mineralstoffe, man weiß nicht genau, was sich dahinter verbirgt.

Alles in Allem, ich würde sagen, kein gutes Futter und meine Hunde würden es nur bekommen, wenn ich halt mal eine Probe bekäme, die ich dann höchsten als Leckerli benutzen würde, als Futter käme mir das nicht in die Schüsseln.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Fr 29 Okt 2010 - 0:38

danke Danny für deine Mühe, ,

deshalb gibt es bei mir nur Frischfleisch und bissel Obst/Gemüsematsch

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Fr 29 Okt 2010 - 0:55

Cockermama schrieb:
danke Danny für deine Mühe, ,

deshalb gibt es bei mir nur Frischfleisch und bissel Obst/Gemüsematsch

bitte gerne geschehen. Hat mich ja dann doch auch interessiert, was da drin ist. Aber Du hast absolut recht, bei mir gibts deshalb auch Fleisch und Grünzeug und damit gedeihen die Cocker gut. Very Happy

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 30 Okt 2010 - 15:43

Ich bekomme immer von Futterriese.de die Newsletter, da stand unter anderem folgendes drin

Zitat :
Liebe FUTTERRIESE - Kunden,



Stiftung Warentest verunsichert mal wieder alle Hundefreunde.
Es werden namenhafte Marken, z.B. Magnusson Kennel, Mera Dog Reference, HappyDog Original mit "mangelhaft" bewertet und nennen wir Sie mal „preisgünstige“ Discounter-Produkte dagegen mit einem "sehr gut". Die Testkriterien sind sehr fragwürdig.



Hier geht es zum Test >>> http://www.testberichte.de/tierbedarf/2932/hundefutter.html <<<



Für unsere verunsicherten Kunden stehen wir selbstverständlich gerne telefonisch oder per eMail für Rückfragen zur Verfügung.



Telefon 02043 – 929187 oder eMail info@futterriese.de



Sicherlich wird es einige Kunden geben, die nun Ihr Futter spontan wechseln möchten. Auf diesem Wege möchten wir von einem überstürzten Wechsel abraten. Bitte sprechen Sie mit uns in Problemfällen. Gerne suchen wir mit Ihnen gemeinsam nach einer Alternative.
Die Stellungnahmen der betroffenen Firmen werden Sie in unserem Blog, in unseren Newsfeeds und hier im Newsletter zur Ansicht erhalten. (leider liegen derzeit noch nicht alle vor!)

Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild und berücksichtigen Sie unbedingt den Gesundheitszustand Ihres Hundes!



zum Beispiel:





Fühlt er sich wohl mit dem bisherigen Futter, mag er es?

Hat er ein schönes Fell?

Ist der Kotabsatz max. 1-3x pro Tag gegeben und in einer entsprechenden Konsistenz?

Sind die Zähne in einem guten Zustand?

Ist das Gewicht in Ordnung?


……. sind alle diese Punkte geben, spricht nichts für einen Futterwechsel!



Mögliche Gründe für einen Futterwechsel könnten sein:





Haut jucken

stumpfes/schuppiges Fell

zu weicher/harter Kot

zu häufiger Kotabsatz

vermehrter Eigengeruch

schlechte Zähne (hier spiel jedoch auch die Veranlagung eine Rolle!)


Für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus Gladbeck
Ihr FUTTERRIESE – Team



Stellungnahmen der Hersteller:

Dienstag, 26.10.2010 Lucky Pet Produktions- und Handels GmbH _ Magnusson Generalimporteur
Bewertung: Mangelhaft
Stiftung Warentest 11/2010 Test von Hundetrockenfutter
Es wurden 32 Hundetrockenfutter untersucht. Davon schnitten 19 mit "sehr gut" ab. Magnusson Original Kennel wurde insgesamt mit "mangelhaft" bewertet, weil die Verpackung des 5kg Paketes Deklarationsmängel aufwies und somit abgewertet wurde. Obwohl Magnusson Original Kennel in Ernährungsphysiologie und Mikrobiologie mit "gut" und "sehr gut" bewertet wurde, wurde aus dem Gesamtergebnis ein "mangelhaft".
Es wurde ein provisorisches 5kg Gebinde für den Test herangezogen. Provisorisch deshalb, weil die neue Futtermittelverordnung uns zu Änderungen veranlasst.
Wir haben Stiftung Warentest rechtzeitig eine geplante Original-Verpackung vorgelegt, diese wurde aber nicht berücksichtigt. Und das, trotz der Anfrage von Stiftung Warentest an uns, ob Änderungen anstehen würden!
Eine Übergangsregelung in puncto Verpackung ist bis zum April 2011 rechtens, bisherige Verpackungsvarianten dürfen bis zu diesem Zeitpunkt aufgebraucht werden. Das sieht sogar der Gesetzgeber so vor.
Gern bessern wir die Verpackung nach. Am Produkt selbst ist nichts nachzubessern, denn der Hinweis, das EPA und DHA fehlen, ist insofern überflüssig, weil Magnusson Original Kennel in 1. Linie als Futtermittel für erwachsene Hunde angeboten wird. Bei Bedarf können Omega-Fettsäuren die reich an DHA und EPA sind, ergänzt werden.
Wir hätten uns gewünscht, dass Stiftung Warentest in seinem Test darauf eingeht, dass es unterschiedliche Herstellungsverfahren gibt, die einen erheblichen Einfluss auf das fertige Produkt nehmen. Wir bemerken, dass manche Produkte aus eher minderwertigen Rohwaren hergestellt werden, künstliche Farbstoffe und Antioxidantien - die jedoch futtermittelrechtlich keine Konservierungsstoffe sind, aber dafür sorgen, dass Fette nicht ranzig und schlechte Gerüche "maskiert" werden - enthalten, zum Teil Unverträglichkeiten auslösen können und sogar für Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden. Diese Produkte wurden beispielsweise mit "sehr gut" benotet. Eine Vorbildfunktion nehmen sie damit nicht ein.
Einige unserer Kunden haben ihren Eindruck geäußert, dass je glänzender eine Verpackung erscheint, desto besser die Bewertungsnote ausgefallen ist.
Teilen sie uns Ihre Erfahrungen mit Magnusson Original Kennel gern per eMail mit und/oder schreiben eine Produktbewertung unter www.futterriese.de

Weitere Stellungnahmen folgen sobald sie vorliegen!

Ich laß das mal unkommentiert stehen, denn irgendwie bestätigt es ja unseren Eindruck.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 30 Okt 2010 - 17:29

ja das tut es

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 30 Okt 2010 - 18:10

Ja, wenn's um die Gesundheit unserer Süßen geht, ist das halt ziemlich traurig.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 30 Okt 2010 - 22:10

Ganz bestimmt bestätigt es unsere Vermutungen.

LG Susanne
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 29 Jan 2011 - 16:35

Susanne und alle anderen,
in den meisten Trockenfuttermitteln ist Getreide enthalten. Was der Hund aber nicht verdauen kann, sind die Füllstoffe und Getreide, selbst Karotten nur in Verbindung mit Olivenöl und gedünstet. Ansonsten scheidet der Hund Getreide und rohes Gemüse als Ballaststoffe wieder aus.
Frolic, da stimme ich überein, ist futtertechnisch der Supergau.
Es ist auch nicht richtig, dass alle Fleisch- und Schlachtabfälle der Tierfuttermittelindustrie zugeführt werden.
Es gibt für alle Fleischereien und Schlachtereien ein Konfiszatbeseitigungsgesetz, an die sich alle halten müssen, und dies auch von den Veterinären sowie Gesundheitsamt überprüft und auch Verstöße mit drastischen Geldstrafen belegt werden.
Diese Abfälle müssen gesondert gelagert und bis zur Abholung gekühlt werden, dann werden sie zur TBA gebracht, wo sie der Verbrennung zugeordnet werden.
Für die Futtermittelindustrie gelten ebenso strenge Gesetzte, was sie verwenden dürfen etc.
Wer jetzt an Dioxin denkt, hat man daran gedacht, dass dieser Skandal auch künstlich herbeigeführt worden sein kann? Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Skandal vom Ausland gesteuert wurde, weil man uns bzw. die Bauern wirtschaftlich schädigen will. Weiss denn der Futtermittelhersteller, was alles in seinen fremdbezogenen Rohstoffen als Inhalt enthalten ist? Nein, wird ja auch keine Einganguntersuchung im eigenen Labor vorgenommen, sofern überhaupt ein Labor vorhanden ist.
Aber seht euch mal die Hintergründe an.
Da gab es viele Bauern, die sich der Rindermast verschrieben haben, dann kam BSE, also waren die Rindfleischpreise am Boden. Dann wurden die Ställe eben umgebaut, die Fütterung umgerüstet und auf Schweinemast umgestellt, dann kam die Schweinepest und Schweinegrippe und die Preise waren am Boden. Jetzt wird eben auf Dioxin verwiesen, die Geflügelpreise sowie Schweinefleischpreise sinken, kaum dass sie sich erholt haben.
Das Ausland sieht neidisch zu uns herüber, wie überraschend schnell und gut man die "Wirtschaftskrise" überwunden hat, auch der GfK wieder nach oben zeigt.
Von daher vermute ich, dass man uns wirtschaftlich schädigen will, erst dass unsere eigenen Erzeugnisse nicht mehr auf dem Markt vertreten sind, von unseren Bauern nichts mehr ins Ausland exportiert wird, wir alles importieren müssen und uns somit von den Auslandspreisen abhängig machen (sollen).

Ich selbst barfe z. T, stelle auch aus dem Grunde her, dass ich einmal in grauer Vorzeit den Beruf des Fleischers erlernt habe, Wurst für Becks selbst her und weiß auch genau, was da drin ist.
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 29 Jan 2011 - 17:52

Becks schrieb:

Es ist auch nicht richtig, dass alle Fleisch- und Schlachtabfälle der Tierfuttermittelindustrie zugeführt werden.
Es gibt für alle Fleischereien und Schlachtereien ein Konfiszatbeseitigungsgesetz, an die sich alle halten müssen, und dies auch von den Veterinären sowie Gesundheitsamt überprüft und auch Verstöße mit drastischen Geldstrafen belegt werden.
Diese Abfälle müssen gesondert gelagert und bis zur Abholung gekühlt werden, dann werden sie zur TBA gebracht, wo sie der Verbrennung zugeordnet werden.
Für die Futtermittelindustrie gelten ebenso strenge Gesetzte, was sie verwenden dürfen etc.
Mal davon abgesehen, daß diese Getreidefütterei für manche Hunde schon ein großes Problem dar stellt und im Hundefutter einfach nix zu suchen hat, wenn Du wirklich der Meinung bist, das für die Futtermittelindustrie ebenso strenge Gesetze gelten, dann empfehlen ich Dir mal die Lektüre von Katzen würden Mäuse kaufen.

Genausowenig wie diese Gesetze bei unserer Nahrung eingehalten werden, wie sonst käme es zu den Regelmäig aufschlagenden Lebensmitteskandeln und -skandälchen, werden diese beim Tierfutter eingehalten. Die Kontrollen versagen hier wie da kläglich. Und das das böse neidische Ausland so was verursacht, glaubst Du doch jetzt nicht wirklich selber. Ich glaube unsere geldgierigen Konzerne benötigen dazu kein böses Ausland, die können das von ganz alleine.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 29 Jan 2011 - 18:23

Danny, ich bin sogar davon überzeugt.
China z. B. überschwemmt uns mit Importware, wo wir gar nicht wissen (wollen), was alles darin ist.
Japan kratzt an seiner Staatsverschuldung, so dass es jetzt in seiner Kreditwürdigkeit herab gestuft wurde.
Und so könnte man super weiter argumentieren, denn viele aus der EU überschwemmen uns mit sog. Rohstoffen und Vorprodukten, weil ja unsere Nachbarländer soooo viel billiger, ich sage bewusst billiger und nicht preiswerter, produzieren können.
Für mich heisst billiger von niedrigerer Qualität, preiswerter ist für mich im Preis niedriger, aber von der selben Qualität wie Eigenerstellung.
Wer garantiert uns denn, dass dem nicht so ist?
Und von den Kontrollen für Fleischereien: Ich war selbst jahrelang in diesem Gewerbe tätig, die Vet-Ämter kamen regelmäßig und haben kontrolliert. Haben auch stichprobenartig Proben aus Wurst- und Hackfleisch sowie Hackfleischerzeugnissen mitgenommen, schließlich gilt auch noch in Hessen die HFiVo (hess. Hackfleischverordnung), wo einiges über Hackfleisch, z. B. wer es machen darf, wer nicht, was alles da rein darf, was nicht und zu wieviel %Magerfleisch und wieviel %Fett darin enthalten sein darf. Verstöße werden geahndet mit drastischen Geldstrafen, die echt weh tun. Da sind die 100€, wenn man beim Rauchen während der Endreinigung der Wurstküche erwischt wird, Peanuts.
ich weiß aus hier örtlichen Fleischereien, dass diese ihre "Schlachtabfälle" und auch sonstige Abfälle gesondert gekühlt lagern müssen, bis diese von der Abdeckerei abgeholt werden. Die Autos hab ich selbst schon gesehen und ich glaub nicht, dass Tierkadaver nebst den Schlachtabfällen wieder der Nahrungsmitelindustrie zugeführt werden. Die Autos kenne ich u. a. auch noch aus der Zeit, wo ich noch in diesem Berufszweig tätig war.
Damals gab es sogar noch für zurück gegebene und nicht verarbeitet Knochen "sog. Knochengeld", wo wir Azubis uns gerne mit unseren Lohn aufgebessert haben. Diese Knochen wurden aber auch gesondert gelagert und dann abgeholt. Allerdings gingen diese zu Maggi etc, wo dann das sog. Trockenbrühepulver davon hergestellt wurde. Seither benutze ich so ein Zeugs nicht mehr. Gibt es aber heute auch nicht mehr, denn muss alles in Tonnen mit der Aufschrift: Nicht für den menschlichen und tierischen Verzehr geeignet.
So und wenn das drauf steht, wird man nur schwerlich daraus in Deutschland Tierfuttermittel herstellen dürfen.
Als wir einmal geschäftstüchtig, wie wir nun mal sind, eine Hundewurstfabrik aufziehen wollten, kam ganz schnell das Veterinäramt daher und zeigt uns, was in Hundefutter als "Schlachtabfälle" rein darf, und was davon nicht. Also darf nur Knochenputz (am Knochen herausgelöste Fleischteile) und Lebern sowie Schlünde, von beschauten Tieren, Lungen dürfen schon nicht rein, ebenso wie Euter etc.
U. a. ist für mich auch die "wissenschaftliche Untersuchung" von Warentest nicht repräsentativ, da nur wesentlich quantitative Kriterien, wie Verpackung, Größe etc. entscheidend waren.
Unterscheidungen in welcher Zusammensetzung für welchen Hund, z. B. für sehr große Hunderassen wurden nicht gemacht, auch nicht welche Inhaltsstoffe welcher Hund von welcher Größe braucht, wurde überhaupt nicht beachtet. Wenn ich nur nach dem Preis pro Kilo achte, auf Verpackung in welcher Farbe und welche unterschiedliche Verpackungsgrößen es gibt, ist das für mich nicht sonderlich repräsentativ.
Für mich ist eine wissenschaftliche Untersuchung repräsentativ, wenn untersucht wurde, welche Inhaltsstoffe welcher Hund in welcher Größe braucht und dies auch im Futter nachgewiesen wird. Dann muss auch die Stichprobe stimmen, nämlich die Anzahl der Untersuchungsobjekte. Dass Hundefutter nicht gleich Hundefutter ist, wissen wir alle. Am besten stellt man das Futter für seinen Hund selbst zusammen, barft oder gart das Barf-Futter vorher. Ich persönlich mache ja für meinen seine Wurst selbst, wo Pansen (gereinigt und gebrüht), Leber von Rind und Schwein, Nieren, Kopffleisch, Schlünde, Schwarten, Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Hundeflocken und Reis rein kommen. Die Zutaten werden vorher gebrüht/gegart/gekocht, mit dem Wolf zerkleinert, in Därme gefüllt und dann nochmal kurz gekocht, um die Wurst auch haltbar zu machen. So weiß ich, was mein Hund zu fressen bekommt.
Ab und an gibt's Pansen auch pur und roh für ihn, was er dann aber auch wirklich aus seiner Wurst, die ich vorher doch damit vermenge, raus sortiert-Feinschmecker eben.
Auch die Röhrenknochen aus der Rinderkeule gibts schon mal, wo er dann die Gelenkkugeln vollkommen abnagt. An das Mark kommt er ja schlecht ran, also schleift er mir den Knochen in die Einfahrt und legt ihn direkt in die Fahrspur, damit das Auto auch bloß darüber fährt (natürlich zielt dann Frauchen auch extra, damit sie auch richtig die Röhre trifft...). Und das hat ihm keiner gezeigt, dass er das so machen muss.


Zuletzt von Becks am Sa 29 Jan 2011 - 20:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 29 Jan 2011 - 19:06

Wie gesagt, ich empfehle Dir mal die Lektüre des oben genannten Buches. Die Futtermittelkonzerne, die die meisten hier erhältlichen FeFu herstellen, finden und fanden immer Mittel und Wege, diese Gesetze zu umgehen.

Davon abgesehen, ich will jetzt keine sinnfreie Diskussion hier mit Dir veranstalten, aber lies Dir doch das Futtermittelgesetz mal durch und zeig mir die Stelle, wo genau steht, welche Teile eines Tieres ins Futter dürfen und welche nicht.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Sa 29 Jan 2011 - 20:55

Daniela ich will mich hier auch nicht um des Kaisers Bart streiten, ich sag nur, wie ich es aus eigener beruflicher Erfahrung weiß.
Uns hat ganz schnell der Veterinärrat auf die Füße getreten, als wir mit dem städt. Schlachthof in Kooperation eine Hundewurstfabrik aufziehen wollten.
So einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten, einfach die eh schon Fleisch-Beschauten Teile der Tiere nehmen und verarbeiten-ist nicht!
Lungen, Euter etc. darf in der Futtermittelindustrie nicht verarbeitet werden, ebenso Häute und Felle, auch nicht Knochen einfach mal mahlen. Das muss extra dann unter speziellen Verfahren zu Tiermehl verarbeitet werden.
So einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten und wie sich das auch so mancher vorstellt, ist das nicht.
Sicherlich gibt es auch schwarze Schafe unter den Industriellen.

Fast hätte ich es vergessen: Auszüge aus dem Buch hab ich mal gelesen und kenne daher den Sinn.
Ich würde es so interpretieren: Wenn wir wüssten, was alles im Tierfutter verarbeitet wurde, weder wir würden es essen, noch unserem Tier vorsetzen, sondern wir müssten lernen aus Sicht unserer Tiere das Futter zu beurteilen und somit ist es empfehlenswert, sein Futter selbst herzustellen, bzw. zu barfen.
Das Teuerste muss nicht unbedingt auch das Beste sein.
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   So 30 Jan 2011 - 1:12

Wenn Häute nicht verarbeitet werden dürfen, warum wird dann überall getrocknete Kopfhaut verkauft?
Unsere Kleine bekommt das Fleisch roh, entweder mit Flocken oder püriertem Gemüsemix. Wenn das alles noch abgekocht wird, wo bleiben dann die Vitamine?
Mir kann keiner erzählen, das es so schonend gekocht wird das die Vitamine erhalten bleiben. Jede Hausfrau sollte wissen das durch kochen Vitamine verloren gehen und ich glaube kaum das jeder im Besitz eines Dampfgarers ist.

Ich denke mal das es sich nicht lohnt über dieses Thema zu streiten.
Tatsache ist, das Frolic als Hufu völlig indiskutabel ist und wenn dieses Futter super bei Stiftung Warentest abschneidet, dann ist das getürkt.
Wer am meisten zahlt, bekommt die beste Bewertung, das war schon immer so und so wird es auch bleiben.

LG Susanne
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   So 30 Jan 2011 - 1:17

Hab noch etwas vergessen:

Barfen ist sicherlich das beste was man machen kann. Aber dann bitte richtig
und das ist nun mal die ROH-Fütterung.
Alles andere (abkochen vom Fleisch) wäre ja wie Bäume in den Wald tragen, also völliger Schwachsinn.

LG Susanne
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Mo 31 Jan 2011 - 1:29

Susanne, Schweinefleisch sollte man jedoch vor Futtergabe kochen.
Becks Wurst wird auch nur nach Abfüllen noch einmal kurz gekocht, um diese haltbar zu machen.
Kocht man Leberwurst/Kochwurst nicht richtig durch, wird diese faul. Und genau das ist eben auch bei der Hundewurst der Fall.
Ich mache ja schließlich auch nicht wöchentlich diese Wurst (wäre dann zuviel Aufwand für zu wenig Futter), also werden dann so ca 15-20kg gefertigt (eine Wurst wiegt in etwa 2-2,5kg und reicht dann auch 2-3 Tage) und nach Abkühlen in der TK gefrostet, bis sie verbraucht werden.
Als wir diese früher in meinem Ausbildungsbetrieb gefertigt haben, hat die gesamte Polizei und auch die Wach-&Schließgesellschaft zu unseren besten Kunden gehört. Leider mussten wir diese Wurst immer nach Feierabend machen. Heute machen das sehr viele Fleischereien und verkaufen auch diese Wurst.
Diese Rezeptur habe ich nur noch um die Gemüse erweitert, welche bei mir allerdings nur in einem alten Entsafter (stammt noch von meiner Großmutter) gedämpft werden und dann mit durch den Wolf gelassen werden. Wir taten früher als Vitaminzusätze eben Hundeflocken rein, aber das mache ich nun weniger und arbeite mit natürlichen Vitaminen (obwohl ich auch denke, dass sooo viele gar nicht mehr darin sind-bedenke ich, wann diese geerntet wurden und wann diese im Supermarkt verkauft werden, hat sich wohl das meiste doch selbst abgebaut (siehe Kopfsalat) aber man suggeriert uns ja, dass frisches Obst und Gemüse eben gesund sind).
Dass Becks sehr gesund ist (letztens hat uns unsere TÄin sehr gelobt, wie fit Becks doch wäre und wie prächtig er sich zu einem jungen robusten Haudegen entwickelt hätte), ein richtiger Wonneproppen und unser Sonnenschein ist, gibt mir mit meinem Konzept meines Erachtens Recht. Sein schwarzes Fell glänzt und er frisst kein Trofu, ohne dass nicht auch Wurst in seinem Napf ist.
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Mo 31 Jan 2011 - 9:55

Schweinefleisch kommt bei uns überhaupt nicht auf den Tisch äähhh... in den Freßnapf.
Es mag ja sein das es durch die Vitamine die Du Deiner Hundewurst zugibst gesund ist.
Aber kein Händler der Frischfleisch für Hunde anbietet hat Schweinefleisch in seinem Angebot. Das muss ja einen Grund haben.

LG Susanne
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Mo 31 Jan 2011 - 23:59

oh doch Susanne, ich habe einen gefunden der auch Schweinefleisch anbietet
sie hier http://www.futter-fundgrube.de/index.php/cat/c3967_Schwein.html

@ Alex
ich habe Fleischereifachverkäuferin gelernt und kenne mich auch etwas mit der Sache aus.
Mir ist auch aufgefallen, das die kleinen Geschäfte mehr überwacht werden und kontrolliert, als die Grossen.
Die riesen Firmen schmieren die Kontollöre, ich habe es in einem Ex Betrieb von mir mal mitbekommen, sie wurden mit Handschlag begrüsst und dann ins Hinterzimmer geführt.......kontrolliert wurde nix.
Wenn man sich heute mit solchen Sachen selbstständig machen möchte, hat man es sehr schwer.

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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Di 1 Feb 2011 - 6:53

Dani, das ist es in der Tat.
Ich habe ja nun Fleischerin gelernt, auch meine Meisterprüfung abgelegt, mein Mann ist auch Fleischermeister, jedoch bin ich berufsunfähig geworden und musste umsatteln.
Wir haben das alles nach Feierabend erledigen müssen, jedoch sehe ich heute kein Problem darin, dass, wenn die Maschinen richtig sauber gemacht werden, dass man diese Maschinen nicht am darauf folgenden Tag nicht für den eigentlichen Zweck in der Fleischerei nutzen sollte.
Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Ab und an bekommt ja Becks auch seine Kuhhufe und gefüllte Schweineklauen.
An den Röhrenknochen der Rinderkeule werden die Gelenkflächen komplett abgenagt und dann kommen diese in die Einfahrt (die Röhre ist ja sehr hart und an das Mark möchte man (Becks) ja schließlich auch ran kommen.

Also hat er mir seine Knochen hinter's Auto gelegt. Hatte mich auch gewundert, dass da ein Knochen auf einmal lag, zeigt aber dass das Kerlchen gar nicht mal so blöd ist und sich wahrscheinlich Gedanken gemacht hat.
Also hat Frauchen mal eingegriffen (ich geb zu, ich hab auch im Rückspiegel regelrecht gezielt, dass ich den auch mit dem Hinterreifen richtig treffe).
Dann durfte Becks in die Einfahrt und sich über das Mark stürzen.
Leider ist es jetzt Dauerfrost, so dass er draußen keine Knochen bekommen kann, also greifen wir jetzt mit der Bandsäge helfend ein.
Glaub mir, der bekommt schon seine persönlichen Delikatessen, schließlich nennt sein Züchter auch eine Fleischerei sein Eigen, so dass er schon im Welpenalter in den Genuss von Blättermagen, Pansen & Co gekommen ist.
War lustig, als Kollegen erfuhren, dass wir uns "ein neues Spielzeug" (O-Ton eines Kollegen) zugelegt haben. Seither heben die Angestellten vom Schlachthof (Sennenhund-Fangemeinde) uns immer solche Delikatessen für ihn auf.
Schweineohren hängen immer im Dutzend auf einem Seil in der Heizung aufgefädelt, ab und an hänge ich diese auch noch in den Rauch, so dass sie dann einen leicht geräucherten Geschmack aufweisen (Becks Lieblings-Geschmacksrichtung). Schließlich haben wir es ja leicht, indem wir an der (Futter)Quelle sitzen.
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BeitragThema: Re: Stiftung Warentest: Ein sehr gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein   Di 1 Feb 2011 - 13:46

Ich habe ja auch noch einen Metzger bei uns im Ort, wo ich meinen frischen Pansen bekomme.
Für einen ganzen Pansen bezahle ich 5€, was ich auf der einen Seite günstig finde und auf der anderen eine Frechheit, da es ja ein Abfallprodukt ist, was sonst in der Tonne landet und bei der Abdeckerei abgegeben wird, was wieder rum was kostet.
Aber naja, der will auch leben....
Mit dem zerkleinern des Knochen ist eine gute Idee, muss man echt drauf kommen.
Ich hatte nach Weihnachten 5 TK Puten bekommen, man hat ich eine Arbeit um die klein zu bekommen, aber mit dem Beil ging es ganz gut.

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